27.11.14

Fünf neue Notfallseelsorger für Stuttgart

In einem festlichen Gottesdienst hat heute Abend Stadtdekan Søren Schwesig fünf Pfarrerinnen und Pfarrer als Notfallseelsorger gesegnet. Sie "bieten Hilfe und Halt an, von Ihrer Verankerung bei Gott her", sagte der Stuttgarter Hauptbrandmeister Eugen Völlm anerkennend.

Stadtdekan Schwesig mit den fünf neuen Seelsorgerinnen und Seelsorgern [Foto: Schweizer]

Die fünf neuen Seelsorgerinnen und Seelsorger sind: Mirja Küenzlen von der Thomasgemeinde Kaltental, Juliane Jersak (Nordgemeinde), Jörg Novak (Paul-Gerhardt-Gemeinde), Krankenhauspfarrerin Irmtraud Ahlers und Pfarrer Gerd Häußler von der Lukas- und Lutherhausgemeinde (S-Ost - auf dem Foto von links nach rechts).


„Gott verspricht, Menschen in Not beizustehen. Das tut er durch Menschen wie Sie“, sagte Stadtdekan Schwesig. Und Hauptbrandmeister Eugen Völlm von der Stuttgarter Feuerwehr erklärte: "Wir brauchen Sie, wenn wir mit unseren technischen Möglichkeiten nicht mehr weiterkönnen." In der Hektik einer Einsatzstelle, „mit Blaulicht, Martinshorn und schreienden Menschen, die das Erlebte nicht fassen können, kommen Sie. Sie bieten Hilfe und Halt an, von Ihrer Verankerung bei Gott her“, sagte Völlm. Und der Leiter der Notfallseelsorge Stuttgart, Pfarrer Hanns Günther, sagte in seiner Predigt: „In Krisen wird der Glaube an Gott und an die Verlässlichkeit der Welt erschüttert. Da braucht es jemand, der einen stützt, der mit aushält, der sagt: ‘Hab‘ keine Angst.‘ Das muss jemand sein, der selbst die Hoffnung nicht verloren hat.“ Der Glaube an „Gott, der sich den Menschen freundlich zuwendet“, gebe den Seelsorgerinnen und Seelsorgern die Kraft zu ihrer Aufgabe.


Mit den fünf neuen gibt es nun 43 Notfallseelsorgerinnen und Seelsorger in Stuttgart. Sie übernehmen durchschnittlich zwei Einsatzwochen im Jahr.