Weltgebetstag der Frauen

Solidarisch mit unseren Schwestern ist der Weltgebetstag weder eine Gebetsversammlung, noch sind nur Frauen angesprochen. Vielmehr ist es jedes Jahr ein kreativer und informativer Gottesdienst. Der erste Weltgebetstag fand am 4. März 1927 in den USA statt und traf weltweit auf ein gewaltiges Echo. ‘To pray with, rather than for our sisters’ ist der Schlüsselsatz – also das Gebet mit, nicht ein Gebet für unsere Schwestern. Die Gebete wandern 24 Stunden lang um die Erde. Gelebte Ökumene unterschiedlicher christlicher Konfessionen, Solidarität, globale Herausforderungen wie Armut, Gewalt gegen Frauen und Klimawandel sind die Themen, mit denen wir uns im Zuge des Weltgebetstags beschäftigen.

Die Liturgie kommt jedes Jahr aus einem anderen Land der Erde: zuletzt aus Slowenien (2019), Zimbabwe (2020) und Vanuatu (2021). Die bei den Gottesdiensten gesammelte Kollekte ist ein Zeichen der Solidarität zu unseren Schwestern auf der ganzen Welt. Sie kommt Frauen- und Mädchenprojekten rund um den Globus zugute.

Alle – auch Männer – sind herzlich willkommen zu den jährlichen Gottesdiensten immer am ersten Freitag im März. Es gibt Information zu Land und Leuten, wir feiern gemeinsam Gottesdienst und anschließend haben bei Kostproben aus dem Land der Liturgie die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch.

2022 ist das Land der Liturgie England, Wales, Nordirland: ‘Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe’ (Jer 29,11)